Verkehrsministerium stellt Sichtschutzwände vor Schnelle Hilfe gegen Gaffer

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat am Donnerstag bei der Autobahnmeisterei Ulm/Dornstadt mobile Sichtschutzwände gegen Neugierige vorgestellt. Insgesamt investiert das Land 700.000 Euro.

Bei Unfällen werden Polizei und Rettungskräfte immer wieder von Schaulustigen bei ihrer Arbeit behindert. Die Gaffer filmen die Unfallstelle, manche beleidigen die Helfer. Die mobilen Sichtschutzwände sollen den Blick auf die Unfallstelle verhindern.

Dauer

Das Verkehrsministerium verspricht sich davon auch weniger Auffahrunfälle im stockenden Verkehr. Die Wände sollen durch die Polizei angefordert werden und bei Unfällen oder auch Pannen zum Einsatz kommen. Zwei Menschen brauchen laut Ministerium 25 Minuten, um eine 100 Meter lange Sichtschutzwand aufzubauen.

Im Laufe des Jahres sollen alle 15 Autobahnmeistereien in Baden-Württemberg mit den Sichtschutzwänden ausgestattet werden. Pro Anhänger mit den Wänden, Aufstellvorrichtungen und Zubehör werden 45.000 Euro investiert.

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