Nach schwerem Lkw-Unfall A7 bei Heidenheim war acht Stunden gesperrt

Nach dem schweren Lkw-Unfall am Dienstag war die A7 acht Stunden lang bis in den Abend gesperrt. Drei Lastwagen waren ineinander gefahren. Ein Fahrer wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt.

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Der Unfall ereignete gegen 12:45 Uhr am Dienstagmittag. Laut Polizei staute sich der Verkehr auf der A7 zwischen Heidenheim und Giengen/Herbrechtingen. Ein 38-jähriger Lastwagenfahrer übersah den stehenden Verkehr offenbar und fuhr ungebremst auf einen Lkw vor ihm auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lkw auf einen weiteren Lastzug geschoben.

Drei Verletzte und ein riesiges Trümmerfeld

Der Fahrer des mittleren Lastwagens erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er musste aus der Fahrerkabine befreit und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallfahrer erlitt schwere Verletzungen. Der Fahrer des ersten Lastwagens wurde leicht verletzt. Auf der A7 war ein riesiges Trümmerfeld, beide Fahrtrichtungen waren betroffen.

Sperrung für die Bergungsarbeiten Lastwagenunfall auf der A7 bei Heidenheim

Ein verunglückter, zerstörter Lastwagen wird an einem Kran hochgehoben auf der A7 bei Heidenheim (Foto: z-media, Ralf Zwiebler)
Die Aufräumarbeiten auf der A7 bei Heidenheim dauerten den ganzen Tag z-media, Ralf Zwiebler Bild in Detailansicht öffnen
Die Bergung der drei Lastwagen war sehr aufwändig Markus Brandhuber Bild in Detailansicht öffnen
Der Unfall ereignete sich am Dienstagmittag auf der A7 in Fahrtrichtung Ulm Markus Brandhuber Bild in Detailansicht öffnen
Auf der A7 und auch auf den Ausweichstrecken bildeten sich Staus Markus Brandhuber Bild in Detailansicht öffnen
Die Trümmerteile waren bis auf die Gegenfahrbahn geflogen Markus Brandhuber Bild in Detailansicht öffnen
Ein 38-jähriger Lastwagenfahrer hatte laut Polizei offenbar ein Stauende übersehen Markus Brandhuber Bild in Detailansicht öffnen

Erst gegen 21 Uhr am Dienstagabend hat die Polizei die Sperrung aufgehoben, acht Stunden nachdem sich der Unfall ereignet hatte. Selbst zu dem Zeitpunkt waren noch nicht alle Spuren beseitigt, teilte ein Polizeisprecher dem SWR mit. Der Schaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.

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