Donauländer feiern in Ulm und Neu-Ulm Donaufest eröffnet

Am Freitag wurde in Ulm und Neu-Ulm das Internationale Donaufest eröffnet. Bunt ist es schon jetzt: Bereits am Donnerstag hatten Läufer 650 Fahnen auf das Festgelände an der Donau getragen.

Zehn Tage lang gibt es rund 150 Veranstaltungen und den Markt der Donauländer mit mehr als 100 Ständen. Wie beim ersten Internationalen Donaufest vor 20 Jahren gibt es wieder ein facettenreiches Programm von Kulinarik und Kultur bis zu Politik und Umwelt. Ein "authentisches Schaufenster" der Donauländer, so die Organisatoren.

Anlässlich des Donaufestes werden am Donauufer bunte Fahnen aufgestellt (Foto: SWR, Philipp Link-Ehnert)
Buntes Spektakel am Donauufer: Läufer haben 650 Fahnen auf das Festgelände getragen Philipp Link-Ehnert

Neu ist gleich am ersten Wochenende das Donauvariété "Die perfekte Welle". Ein Schwerpunkt des Festprogramms ist das Ende des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren. Die bekannte Filmschauspielerin Katja Riemann liest dazu im Ulmer Stadthaus Texte von Stefan Zweig.

Eindrücke und Tipps von unserem Donaufestreporter Philipp Link-Ehnert

Schulchortage und Tourismustagung

Eine europäische Tagung widmet sich der nachhaltigen Mobilität und dem Tourismus an der Donau. Außerdem finden die Landesschulchortage Baden-Württemberg während des Festes statt - zum Thema Völkerverbindung an der Donau. Gerade in Zeiten wachsender Europaskepsis will das 11. Internationale Donaufest ein Signal für die Solidarität in Europa setzen, so die Organisatoren.

Blick auf das Donaufest am Ulmer und Neu-Ulmer Ufer bei Nacht (Foto: Donaubüro Ulm/Neu-ulm)
Stimmungsvoll: Die Stände links und rechts der Donau in der Abenddämmerung Donaubüro Ulm/Neu-ulm

Daneben treffen sich rund 70 Jugendliche aus den Anrainerländern zum Donaujugendcamp. Thema ist in diesem Jahr der Zerfall der Habsburger und des damaligen Europas am Ende des Ersten Weltkriegs. In den zehn Festtagen werden rund 300.000 Besucher an der Donau erwartet.

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