Abschied von Thomas Reinhardt Trauerfeier für verstorbenen Heidenheimer Landrat

In der Pauluskirche in Heidenheim fand am Freitag die öffentliche Trauerfeier für den verstorbenen Heidenheimer Landrat Thomas Reinhardt statt.

Politprominenz aus allen Teilen Baden-Württembergs war an die Brenz gereist, um dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen - darunter der Chef der Landes-SPD Andreas Stoch, sowie Staatssekretär Winfried Klenk, einige Bürgermeister aus der Region sowie Familienmitglieder. Etwa eineinhalb Stunden dauerten die Trauerfeierlichkeiten für Thomas Reinhardt in der voll besetzten Pauluskirche.

Reinhardt war am vergangenen Freitag nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 60 Jahren gestorben. Die Beisetzung soll später in einem privaten Rahmen stattfinden.

Für Trauerfeier geschmückte Kirche und zwei Pfarrer, die den Mittelgang entlang gehen (Foto: SWR, Annette Schmidt)
In der Heidenheimer Pauluskirche fand der Ökumenische Gottesdienst für den verstorbenen Heidenheimer Thomas Reinhardt statt Annette Schmidt

Klenk: Reinhardt konnte andere auch im Herzen überzeugen

Im Mai hatte Reinhardt mitgeteilt, nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren zu wollen. In den vergangenen acht Jahren hatte er als Landrat einige große Themen zu bewältigen, wie die Flüchtlingskrise, die Ernennung der Höhlen im Lonetal zum Weltkulturerbe und die Weiterentwicklung der Brenzbahn. Staatssekretär Klenk würdigte den verstorbenen Heidenheimer Landrat als einen Menschen, der andere nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen überzeugen konnte.

Thomas Reinhardt wurde in Ulm geboren, später studierte er in Freiburg Jura. 2012 wurde er zum Heidenheimer Landrat gewählt.

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