Kinder auf einer Wasserrutsche (Foto: Sammlung Mangold / Stadtarchiv Neu-Ulm)

60-jähriges Jubiläum Donaubad Neu-Ulm: Von der Badeanstalt zum Erlebnisbad

Schon 1959 war das Donaubad ein Gemeinschaftswerk der Städte Ulm und Neu-Ulm. 1,1 Millionen D-Mark kostete der Bau. Am Mittwoch jährt sich der Bau zum 60. Mal.

Zehn D-Mark hat die Karte fürs Donaubad ganz zu Beginn gekostet - wohlgemerkt die Dauerkarte für ein ganzes Jahr! Und 1959 war die Ausstattung schon ganz ordentlich: Neben den Schwimmbecken mit Sprungbrettern gab es immerhin schon drei Rutschbahnen.

Getümmel im Freibad (Foto: Sammlung Mangold / Stadtarchiv Neu-Ulm)
Beliebter Ort im Hochsommer: Das Schwimmbecken des Donaubades Sammlung Mangold / Stadtarchiv Neu-Ulm

Auch bei mäßigem Wetter am 60. Jubiläumstag springt der Ulmer Norbert Schlegel elegant und mit voller Körperspannung ins Wasser. Das macht er seit sage und schreibe sechzig Jahren.

"Hier habe ich schwimmen gelernt und einen Teil meiner Jugend verbracht. Da drüben, das hieß damals 'Gammlerhügel'. Nach der Schule hat man seine Sachen erledigt und dann hat man sich hier getroffen im Sommer.

Badegast von Beginn an: Norbert Schlegel
Kinder auf einer Wasserrutsche (Foto: Sammlung Mangold / Stadtarchiv Neu-Ulm)
Schon in den Fünfzigern der Renner: Die Wasserrutsche im Donaubad Sammlung Mangold / Stadtarchiv Neu-Ulm

Zur Jubiläumsfeier am Mittwoch haben die Oberbürgermeister von Ulm und Neu-Ulm, Gunter Czisch und Gerold Noerenberg, ein Kunstwerk enthüllt. Eine hölzerne Skulptur, geformt aus einem Baum mit zwei großen Ästen. Symbol für die Einheit der beiden Schwesternstädte.

Zwei Männer in Anzug und Krawatte enthüllen ein Kunstwerk (Foto: SWR, Uli Zwerenz)
Ein Kunstwerk zum Jubiläum des Donaubades. Die beiden Oberbürgermeister Gunter Czisch und Gerold Noerenberg enthüllen es gemeinsam. Uli Zwerenz

Die Namen haben im Laufe der Jahrzehnte gewechselt: Das Bad hieß mal "Atlantis", ab 2011 dann stand "Wonnemar" auf dem Eingangsschild. 2016 berief man sich wieder auf die Anfänge: Nachdem das Freizeitbad an die beiden Städte Ulm und Neu-Ulm als Betreiber zurückgegangen war, hieß die Anlage wieder "Donaubad". Und die Liebe zu kleinen und großen Rutschen ist in all den 60 Jahren geblieben.

Junger Mann in Badehose springt von einem Sprungturm ins Wasserbecken (Foto: SWR)
Jeden Donnerstag gibt's ein Sprungturm-Training im Donaubad in Neu-Ulm.
STAND