Weltkongress der Sportsoziologen an der Universität Tübingen (Foto: SWR, Rene Munder)

Wissenschaftler aus aller Welt kommen

Diskussion in Tübingen um Soziologie: Wie kann Sport Menschen verbinden?

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Vier Tage diskutieren rund 300 Sportwissenschaftler aus aller Welt über das, was der Sport in der Soziologie leisten kann. Auch für die Flüchtlinge ist die Debatte von Bedeutung.

Wie die Gesellschaft und der Sport am besten voneinander profitieren können – gerade auch in schwierigen Zeiten: das ist eines der Themen des Weltkongresses der Sportsoziologen an der Universität Tübingen. Die Wisenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren in Tübingen zum Beispiel darüber, was die Sportsoziologie zur Bewältigung der Pandemiefolgen beitragen kann. Dazu gibt es mehr als 280 Vorträge, unter anderem in Turnhallen der Tübinger Sportstudierenden.

Podiumsdiskussion in der Sporthalle

Eine Besonderheit des Tübinger Kongresses ist es, dass ausschließlich Studierende die Rahmenbedingungen schaffen. Etwa für eine Podiumsdiskussion über die Bedeutung von Sportsoziologie. Im Fokus stehen aktuelle Fragen, wie die, was Sport für die Integration von Flüchtlingskindern tun kann. Gerade für junge Geflüchtete ginge es um weit mehr als um sportliche Betätigung, so Ansgar Thiel, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft.

Ansgar Thiel, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft der Uni Tübingen (Foto: SWR, Rene Munder)
Ansgar Thiel, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft. Rene Munder

Man könne Beziehungen knüpfen und diese Beziehungen reichten dann häufig auch weiter, bis zu den Eltern. Diese Formen werden jetzt untersucht: was muss man tun, dass das auch funktioniert, wie muss der Sport gestaltet werden, wie müssen Unterstützungsleistungen gestaltet werden.

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