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Ein 84-jähriger Wanderer ist am Mittwochabend bei Metzingen-Glems (Kreis Reutlingen) einen Abhang hinabgestürzt. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt. Die Rettung war äußerst schwierig.

Der Mann war nach Polizeiangaben am Spätnachmittag mit seiner Frau im Bereich des Olgafelsens am Albrand unterwegs. Als eine Windböe die Mütze des Mannes erfasste, wollte dieser sie noch ergreifen und stürzte hierbei rund 20 Meter den steilen Abhang am Felsen hinunter.

Ehefrau hatte kein Handy

Die Ehefrau des Mannes hatte kein Handy dabei und konnte ihren Mann nach dem Absturz nicht mehr sehen. Sie stieg in der beginnenden Dämmerung die ganze Rossbergsteige ab, wo sie eine Joggerin traf. Gemeinsam wurden dann die Rettungsdienste informiert.

Schwierige Rettung

Neben Rettungsdienst und Notarzt rückten auch Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergwacht aus. Gleichzeitig wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, um den Verletzten schnellstmöglich auffinden zu können. Der 84-Jährige wurde dann etwa 50 Meter unterhalb des Olgafelsens in sehr steilem Gelände entdeckt. Wegen der schweren Verletzungen des Mannes und des sehr steilen Geländes dauerte die Rettungsaktion fast zwei Stunden. Der Mann wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Seine Ehefrau wurde von Notfallseelsorgern betreut.

Viele Einsatzkräfte waren vor Ort (Foto: Pressestelle, Feuerwehr Metzingen, Hartmut Holder)
Viele Einsatzkräfte waren vor Ort Pressestelle Feuerwehr Metzingen, Hartmut Holder
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