Tübingen

Urteil im Salpetersäure-Prozess gefallen

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Im Prozess gegen einen Mann aus Tübingen wegen gefährlicher Körperverletzung hat das Landgericht die Unterbringung des 54-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Ein Gutachter hatte dem Beschuldigten Wahnvorstellungen attestiert. Der Täter hatte sich im Februar dieses Jahres von Mitbewohnern in einer städtischen Unterkunft bedroht gefühlt und sie deshalb mit ätzender Salpetersäure bespritzt. Der Mann und die Frau wurden im Gesicht verletzt und müssen mit einer halbseitigen Erblindung rechnen. Dass der Täter in eine psychiatrische Klinik komme, diene dem Schutz der Allgemeinheit, so die Richter in der Urteilsverkündung. Der Aufenthalt sei zunächst unbefristet, werde jedoch regelmäßig überprüft.

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