Alte Aula in Tübingen (Foto: SWR, Markus Beschorner)

Rektor Bernd Engler hocherfreut Tübinger Universität bleibt exzellent

Grund zum Jubel an der Tübinger Uni: Die Exzellenzkommission hat entschieden, welche elf Universitäten in der Bundesrepublik den Titel Exzellenzuniversität verdienen. Tübingen gehört dazu.

Außerdem gehören in Baden-Württemberg Heidelberg, Karlsruhe und Konstanz zu den Gewinnern, die sieben Jahre lang je 15 Millionen Euro Fördergeld bekommen. Mit dem deutschlandweiten Wettbewerb sollen die Universitäten im Spitzenbereich international sichtbarer werden. "Mit diesem hart erkämpften Erfolg ist die Grundlage gelegt, um Tübingen dauerhaft in der kleinen Gruppe der weltweit besten Universitäten zu etablieren", sagte ein bestens gelaunter Rektor Bernd Engler.

Dauer

IHK gratuliert

Auch der Reutlinger IHK-Präsident Christian O. Erbe gratuliert der Universität Tübingen zu ihrem Erfolg. Dieser Titel gebe noch einmal Impulse für die Wissenschaft, von denen auch die regionale Wirtschaft profitieren werde, so Erbe. Ebenso das Universitätsklinikum würdigt den Erfolg. Professor Dr. Michael Bamberg sagt: "Wir sind hocherfreut über den großartigen Erfolg der Universität. Die Medizin hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet."

Exzellenz-Cluster

Vor knapp einem Jahr hatte hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft der Tübinger Universität mehrere Millionen Euro Fördergeld für drei sogenannte Exzellenz-Cluster zugesagt. Damit waren die Bedingungen für eine Bewerbung der Tübinger Uni um den Exzellenz-Status erneut erfüllt.

Neue Projekte werden gestartet

Tübingen trägt den Titel Exzellenzuniversität bereits seit der letzten Runde vor sieben Jahren. Auf das internationale Renommee habe sich das sehr positiv ausgewirkt, heißt es an der Uni.Tübingen erwartet nun rund 100 Millionen Euro Förderung. Damit will die Universität unter anderem ein Zentrum für Hochleistungs-Mikroskopie und ein Innovationszentrum für junge Unternehmen in der künstlichen Intelligenz aufbauen. Außerdem sollen wissenschaftliche Nachwuchskräfte unterstützt werden.

STAND