Tübingen

Neue Therapie nach Schlaganfall

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Jeder 40. Mensch in Deutschland ist von einem Schlaganfall betroffen. Bei knapp Dreiviertel bleiben Lähmungen zurück. Tübinger Neurologen vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und der Universitätsklinik wollen mit einer neuen Magnetstimulation-Therapie Schlaganfallpatienten helfen. In den ersten zwei Wochen nach dem Schlaganfall wollen die Mediziner die Betroffenen mit einer personalisierten Hirnstimulation behandeln. Leichte Magnetimpulse sollen Gehirnzellen dazu bringen, neue Verknüpfungen einzugehen, um die alten zerstörten Verbindungen zu ersetzen. Die Studie läuft unter Tübinger Leitung an sechs deutschen Universitätskliniken an. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,6 Millionen Euro gefördert.

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