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Der Zementhersteller Holcim will die Kalkstein-Abbaufläche auf dem Plettenberg um knapp 8,8 Hektar erweitern. Doch das Landratsamt des Zollernalbkreises hat die geplante Süderweiterung des Steinbruchs jetzt abgelehnt.

Als Grund für die Ablehnung gibt das Landratsamt fehlende Unterlagen zum Natur- und Artenschutz an. Man habe den Antrag deshalb nicht beurteilen können. Beim Artenschutz geht es um die geschützten Vogelarten Heide- und Feldlerche, die auf dem Plettenberg leben. Für sie müsste Holcim Ausgleichsflächen schaffen, denn die Steinbrucherweiterung sei ein Eingriff in das Vogelschutzgebiet "Südwestalb und Oberes Donautal".

Holcim sieht keine Genehmigungshindernisse

Holcim prüft einen Widerspruch gegen die Ablehnung der Erweiterung des Steinbruchs auf dem Plettenberg. Man sehe keine Genehmigungshindernisse, so Werksleiter Schillo. Holcim habe unter anderem Ausgleichsflächen für Heide- und Feldlerche gesichert und das der Behörde mitgeteilt.

Keine weitere Fristverlängerung

Holcim hatte Ende Dezember zwar weitere Unterlagen und auch einen Arbeitsplan vorgelegt, eine weitere Fristverlängerung habe das Landratsamt jedoch nicht gewähren können. Das Verfahren dauert bereits rund zwei Jahre.

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