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Die Stadtverwaltung Tübingen will elf Personen überprüfen, nach denen Straßen benannt sind. Es geht meist um ihre Vergangenheit im Nationalsozialismus. Das Verhalten der elf Männer und Frauen entspreche möglicherweise nicht mehr den heutigen Wertvorstellungen, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung, über die der Kulturausschuss beraten wird. Zu den historischen Personen gehören unter anderem frühere Bürgermeister, Juristen, Wissenschaftler und eine Schriftstellerin. Einstweilen ist geplant, an den strittigen Straßenschildern in Tübingen, Hirschau, Kilchberg und Pfrondorf Zusatztafeln anzubringen, die über die Namensgeber und ihre Verbindung zum Nationalsozialismus informieren.

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