Reutlingen

Opferbeauftragter fordert sensibleren Umgang mit Opfern von Terroranschlägen

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Der Opferbeauftragte der Bundesregierung, Pascal Kober aus Reutlingen, fordert anlässlich des heutigen nationalen Gedenktages für die Opfer terroristischer Gewalt einen sensibleren Umgang mit den Geschädigten und Hinterbliebenen. Dazu gehört für den FDP-Bundestagsabgeordneten auch das Thema der Entschädigung. "Von diesem Tag soll ein Signal ausgehen, dass die Opfer nicht allein sind. Terroristen wollen die Gesellschaft erschüttern, wollen uns alle treffen, und wir antworten mit der Würdigung der Opfer und des Leides", sagte er der ARD. In Deutschland wird heute erstmals der neu eingeführte nationale Gedenktag begangen. Bei einer Gedenkstunde in Berlin wird neben Kober auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, sprechen. Betroffene kommen dagegen nicht zu Wort. Sie sollen den Gedenktag ab dem kommenden Jahr aber mitgestalten.

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