Sommertour Münsingen Haltbarmachen (Foto: SWR, Jörg Heinkel)

Sommertour SWR Studio Tübingen

Aus Zwetschgen Fruchtleder oder Chutney machen

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SWR Studio Tübingen war in Münsingen (Kreis Reutlingen) in Sachen regionale Lebensmittel unterwegs. Frisch geerntete Produkte haltbar zu machen, liegt im Trend.

Im Schwäbischen weiß man Lebensmittel gut zu nutzen. Doch die legendäre schwäbische Hausfrau, die weiß, wie man frische Sachen haltbar macht, gibt es immer weniger. Gerät das Einmachen dann womöglich in Vergessenheit? SWR Reporterin Andrea Schuster ist auf die Schwäbische Alb nach Münsingen gefahren und hat dort im Kreislandwirtschaftsamt Christine Beck getroffen, technische Lehrerin für Hauswirtschaft. Lebensmittel kann man auf ganz verschiedene Art haltbar machen. Selbst eingelegtes Gemüse – womöglich welches aus dem eigenen Gartenbeet – ist einfach etwas Besonderes.

Einmachen, eindünsten, einkochen

Eine Besonderheit von Christine Beck ist die Produktion von Zwetschgenleder, also eines genießbaren Fruchtleders. Unverarbeitet lassen sich Zwetschgen gut einfrieren und im Winter dann zu Kuchen, Auflauf oder einer Knödelfüllung verarbeiten. Auch Kompott zu kochen bietet sich als leckere Beigabe zu Milchreis oder Pfannkuchen an. Die kleine Frucht lässt sich außerdem pikant verarbeiten. In einen süßsauren Essigsud eingelegt, eignet sie sich als Beilage beim Grillen oder kann die Preiselbeeren bei einem Braten ersetzen.

Rettich und Zwiebel im Sud haltbar

Andere Gemüse wie Rettich und Zwiebel kann man ebenfalls mit einem Sud haltbar machen. Für den Winter ist allerdings richtiges Einwecken zu empfehlen, damit die Mikroorganismus in Schach gehalten werden. Ihr umfassendes Wissen gibt Christine Beck bei Verbraucherworkshops weiter. Für Andrea Schuster hat sie noch weitere Einmach-Tipps parat:

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