Am Skilift Seibelseckle im Nordschwarzwald gibt es Nebel aber noch keinen Schnee (Foto: SWR)

Skifahren wird teurer

Skilifte auf der Alb und im Schwarzwald: Betreiber warten auf Schnee

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Erst Corona, dann Energiekrise: Die Liftbesitzer im Nordschwarzwald und auf der Schwäbischen Alb sind gebeutelt. Für die Skisaison ist trotzdem alles bereit - nur der Schnee fehlt.

Auf der Schwäbischen Alb und im Nordschwarzwald gibt es viele kleine Skilifte. Sie sind startbereit, allerdings fehlt noch der Schnee. Der Skihang in Albstadt-Tailfingen (Zollernalbkreis) zum Beispiel ist noch braun, die Liftbetreiber sind in Sorge.

"Wir müssen einfach hoffen, warten und wenn es soweit ist, uns dann blitzartig auf den Betrieb einstellen."

Skifahren auf der Schwäbischen Alb wird teurer

Schnee könnten die Liftbetreiber jetzt gut gebrauchen. Nach Corona und durch die hohen Energiepreise hoffen viele auf eine gute Saison. Der Wintersportverein Albstadt-Tailfingen hat seine Preise trotzdem nicht erhöht. Die Tageskarte kostet weiter 15 Euro. Einige andere Liftbetreiber haben aber etwas aufgeschlagen. Bei der Wintersportarena Holzelfingen (Kreis Reutlingen) kostet die Tageskarte dieses Jahr zum Beispiel rund drei Euro mehr als im letzten Winter.

Skilifte im Nordschwarzwald erhöhen Preise

Auch im Nordschwarzwald steigen die Preise für Tageskarten um fünf bis fünfzehn Prozent. Markus Huber, Betreiber des Skilifts in Seibelseckle, erwartet rund 45.000 Euro an zusätzlichen Energiekosten, die es zu stemmen gilt. Auch bei den Skiliften am Kniebis bei Freudenstadt, Mehlis- und Vogelskopf zahlt man diesen Winter mehr. Einen Skilift zu betreiben, koste 600 Euro am Tag, sagt der Betreiber des Vogelkopf-Lifts. Das müsse man erst mal wieder reinholen. Der kleine Skilift Eulenloch bei Schömberg im Kreis Calw aber hat die Preise nicht erhöht.

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