Die Ausschreibung des Sebastian-Blaupreises für Mundart-Filme (Foto: SWR)

Wettbewerb für Mundart-Filme

Sebastian-Blau-Filmpreis startet Online-Abstimmung

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Der renommierte Sebastian-Blau-Preis für schwäbische Mundart wird in diesem Jahr an Filmemacher vergeben. Im Vorfeld startet jetzt die Online-Abstimmung für den Internetpreis.

Die Resonanz auf den Filmwettbewerb ist groß, berichten die Organisatoren vom Verein "schwäbische mund.art". Rund 50 Einsendungen sind bei der Jury eingegangen: Spiel-, Musik- und Animationsfilme, Dokumentationen und Reportagen - alle in schwäbischer oder badischer Mundart. Die Filme kommen aus Württemberg und Baden, aus Bayern, der Schweiz und aus Österreich.

Abstimmung läuft bis zum 10. Juli

Erstmals trifft die Entscheidung über den Sebastian-Blau-Preis nicht alleine die 14-köpfige Jury. In einer Mediathek kann man sich alle Filme des Wettbewerbs anschauen und für seinen Favoriten stimmen. Der Film mit den meisten Stimmen erhält einen Internetpreis. Die Abstimmung hat bereits begonnen, sie läuft noch bis zum 10. Juli. Sie ist auch eine Vorauswahl für den Sebastian-Blau-Preis, der von einer Jury gekürt wird. Der Sieger wird bei der Preisverleihung im Rottenburger Kino Waldhorn am 23. Oktober präsentiert.

Preis wird alle zwei Jahre vergeben

Der Sebastian-Blau-Preis geht auf den Rottenburger Schriftsteller und Journalisten Josef Eberle zurück, der unter dem Pseudonym Sebastian Blau schrieb. So wurde er zu einem der bedeutendsten Dialektdichter der deutschen Literaturgeschichte. Zu seinem Gedenken schreibt der Verein "schwäbische mund.art" seit 2002 alle zwei Jahre einen Mundartwettbewerb aus, abwechselnd in den Sparten Literatur, Lied, Kabarett und Film.

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