Schlechte Internetverbindung auf dem Land

Arbeit im Rathaus Weitingen erschwert

Probleme mit Internet in Eutingen im Gäu

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Schnelles Internet wollen viele Gemeinden. Im Eutinger Ortsteil Weitingen (Kreis Freudenstadt) ist der Zugang wohl besonders schlecht. Im Rathaus wird die Arbeit erheblich erschwert.

Weitingen mit seinen rund 1.900 Einwohnern wartet schon lange auf schnelles Internet. Glasfaseranschlüsse verlegt die Telekom zwar vielerorts, in Weitingen, der zweitgrößte Teilort von Eutingen, hakt es aber mit der modernen Kommunikationstechnik. Laut Bürgermeister Armin Jöchle liegen zwar Leerrohre bereit, der Glasfaseranschluss verschiebt sich allerdings. Das hat zur Konsequenz, dass die Weitinger Ortsverwaltung nur unter erschwerten Bedingungen arbeiten kann.

Mehrmals täglich bricht die Internet-Verbindung ab

Beim Ausstellen von Pässen oder Ausweisen zum Beispiel, gebe es längere Wartezeiten, so Jöchle. Mehrmals täglich breche die Software oder der Zugang zum Server aufgrund fehlender Bandbreite ab. Das verzögere insgesamt die Arbeit im Rathaus.

Eine Alternative zu Glasfaser wäre ein Vodafone-Kabelnetz. Das erste Angebot mit rund 20.000 Euro sei allerdings zu teuer, so Jöchle. Der Ortsvorsteher Rainer Himmelsbach spricht laut Medienberichten von inakzeptablen Zuständen in Weitingen. Der Gemeindeverwaltung in Eutingen im Gäu sind aber die Hände gebunden.

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SWR