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Mit einer Onlineübertragung wurde am Freitag das Richtfest für das Hospiz in Tübingen gefeiert. Im Herbst soll es dann eröffnet werden.

Mit dem Hospiz Tübingen schließe das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V. (Difäm) die letzte Lücke der palliativen und hospizlichen Versorgung im Kreis Tübingen, hieß es von Difäm. Der Verein feierte als Bauherr und künftiger Betreiber das Richtfest bedingt durch die Corona-Pandemie in kleinem Rahmen.

Was alles seit dem Spatenstich entstanden ist

Seit dem Spatenstich im Mai 2020 ist in Tübingen ein dreigeschossiges Gebäude entstanden, in dem das Hospiz künftig mit acht Zimmern und einem großzügig angelegten Gemeinschaftsraum sowie den notwendigen Pflege- und Nebenräumen untergebracht wird.

Hospiz Tübingen (Foto: SWR, SWR)
Momentan noch im Rohbau - hier sollen im Herbst aber spätestens Patienten und Pfleger einziehen. SWR

Hospizwohnung für Familien

Dazu entsteht eine großzügig angelegte Hospizwohnung für Familien mit kranken Kindern, die von der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für Kinder und Jugendliche des Universitätskrankenhauses Tübingen (PALUNA) betreut werden.

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Im Obergeschoss des Gebäudes zieht das sogenannte Tübinger Projekt ein. Der spezialisierte ambulante Palliativdienst für Erwachsene betreut bis zu 400 Patientinnen und Patienten pro Jahr im Rahmen der SAPV.

Einweihung soll es im Herbst geben

Mittlerweile hat auch der Innenausbau des Hospizes begonnen. Das Difäm plant nach eigener Aussage damit, dass das Gebäude auch innen pünktlich fertig wird. Dann stehe der Einweihung im Herbst dieses Jahres nichts mehr im Wege.

Hospiz Tübingen (Foto: SWR, SWR)
Bis hier Patienten einziehen können, geht es noch ein paar Monate. Im Inneren des Gebäudes herrscht noch Baustelle. SWR

Gisela Schneider: "Danke an alle Spender"

Difäm-Direktorin Gisela Schneider bedankte sich am Freitag bei den Spenderinnen und Spendern für das Hospiz und die Beiträge des Vereins "Ein Hospiz für Tübingen" und der "Tübinger Hospizdienste". Auch die Stadt Tübingen, der Landkreis sowie das Land Baden-Württemberg hatten zur Finanzierung beigetragen, ebenso wie die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Hilfswerk.

So könne man für die Baukosten von 4,8 Millionen Euro aufkommen, sagte Schneider bei der Veranstaltung. Beim Spatenstich hatten laut der Difäm-Chefin noch zwei Millionen Euro an Spenden gefehlt. Die Spendenlücke habe man inzwischen auf 900.000 Euro reduzieren können.

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