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Nach einem Missbrauchsfall in einer Pflegefamilie im Kreis Tübingen gab es schwere Vorwürfe gegen das Tübinger Jugendamt. Dort herrscht akuter Personalnotstand. Der Tübinger Kreistag hat nun zwei neue Stellen bewilligt. Weil das Jugendamt immer mehr und immer komplexere Fälle zu bearbeiten hat, sollen nun ein weiterer stellvertretender Jugendamtsleiter sowie ein Jurist eingestellt werden. Außerdem wird der Jugendhilfeausschuss des Kreistages erweitert: Ihm gehören künftig Experten aus der Tübinger Kinder- und Jugendpsychiatrie an. Dem Tübinger Jugendamt wurden im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall Versäumnisse vorgeworfen. Eine Psychologin hat Landrat Walter sowie Mitarbeiter des Jugendamtes wegen Unterlassung und Verleumdung angezeigt.

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