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Holzerntemaschinen hinterlassen im Wald tiefe Schneisen. Regen wäscht dort dann oft wertvolle Erde weg. Versuche im Schönbuch bei Tübingen zeigen nun, dass sich mit Moos die Schäden verringern lassen. Ein Team um den Tübinger Geowissenschaftler Thomas Scholten hat ein Jahr lang im Schönbuch experimentiert. Die Männer und Frauen haben da, wo Holzerntemaschinen die Erde aufgerissen haben, Moosmatten ausgelegt. Sie lassen sich wie Rollrasen auslegen und wurzeln schnell. Die aufgerissene Erde wird bei Regen nicht mehr weggeschwemmt. Das Erdreich ist schnell wieder stabil. Die Erkenntnisse könnten helfen, auch Bergbaulandschaften oder Böschungen besser zu schützen.

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