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Im Erzbistum Köln werden jetzt personelle Konsequenzen aus Missbrauchsfällen gezogen. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurden bereits vor rund zehn Jahren zwei Kleriker aus dem Kirchenstand entlassen. In weiteren neun Fällen von sexuellem Missbrauch seien Verweise an Kleriker und andere Mitarbeiter ausgesprochen worden, die zum Teil deutliche Gehaltseinbußen bedeutet hätten, so die Diözese. Auch aktuell geht die Aufarbeitung weiter: Eine Kommission prüft derzeit zehn neue Hinweise. Einer davon sei aktuell, so die Diözese. Die anderen sind vermutlich bereits verjährt. Insgesamt hat die Kommission sich bislang mit 168 Beschuldigten beschäftigt, die seit 1947 Vergehen begangen haben sollen - Priester, Diakone und männliche Ordensleute. Derzeit leben in der Diözese noch 19 Priester, die zu Tätern geworden sind.

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