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Michael Theurer aus Horb, baden-württembergischer FDP-Landesvorsitzender, begrüßte den Rücktritt Kemmerichs vom Amt des Thüringer Ministerpräsidenten. "Er macht damit den Weg für einen Neuanfang und mögliche Neuwahlen frei", so Theurer gegenüber dem SWR. Für Thomas Bareiß, CDU-Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Zollernalb-Sigmaringen, ist der Rücktritt "logische Konsequenz" aus den Ereignissen der letzten Tage. Die Lage in Thüringen sei allerdings nach wie vor schwierig. Der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann meint, dass „von den demokratischen Parteien umgehend ein neuer Ministerpräsident gewählt werden muss.“ Unabhängig davon fordert Rosemann Neuwahlen. Der Reutlinger FDP-Bundestagsabgeordnete Pascal Kober teilte mit, er sei erleichtert, dass Kemmerich „seinen Fehler eingesehen hat“.

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