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Unter dem Motto "Niemand darf ertrinken“ haben die Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinden in Reutlingen in ihren Gottesdiensten am Sonntag die Situation von Flüchtenden thematisiert. Auf Kirchtürmen oder vor Gemeindehäusern hissten sie Rettungswesten, um auf das Ertrinken flüchtender Menschen im Mittelmeer aufmerksam zu machen. Die elf beteiligten Gemeinden wollten damit ein politisches Zeichen setzen, wonach Geflüchtete in Seenot gerettet und in Sicherheit gebracht werden müssen. Anstatt zu helfen und Fluchtursachen zu bekämpfen, schaue die Politik einfach weg, sagte Asylpfarrerin Ines Fischer. Seenot-Retter würden kriminalisiert.

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