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Die Landkreise zwischen Alb, Baar und Nordschwarzwald gehen unterschiedlich mit nächtlichen Ausgangssperren um. Wo der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner unter 50 liegt, ist die Ausgangssperre aufgehoben, wie in den Kreisen Freudenstadt, Reutlingen und Tübingen. Auch im Zollernalbkreis darf man nachts raus, obwohl der Inzidenzwert leicht über dem Grenzwert liegt. Eine Ausgangssperre sei nicht verhältnismäßig, teilte das Landratsamt mit. Im Kreis Sigmaringen mit einem Wert um 50 steht die Entscheidung noch aus. Der Kreis Calw liegt bei knapp hundert und hat deshalb eine nächtliche Ausgangsbeschränkung von 21 bis fünf Uhr verhängt. "Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, zumal der Landkreis Calw andere strukturelle Gegebenheiten hat als urbane Räume", sagte der Calwer Landrat Helmut Riegger (CDU). Die Fallzahlen seien aber nach wie vor zu hoch, um von einer Entspannung der Situation sprechen zu können. In den drei Kreisen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg gilt weiterhin eine regionale Ausgangssperre.

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