Ein Mann wirft seinen Stimmzettel in die Wahlurne. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Robert Michael)

Christdemokraten üben Zurückhaltung

OB-Wahl Tübingen: Keine Wahlempfehlung des CDU-Stadtverbands

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Der Tübinger Stadtverband der CDU gibt zur Oberbürgermeister-Wahl in Tübingen keine Wahlempfehlung ab. Das haben die Mitglieder in ihrer Versammlung am Mittwoch entschieden.

Dass der Stadtverband keine Empfehlung abgibt, liege an der inhaltlichen Ausrichtung der Kandidatinnen und Kandidaten, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtverbands. Niemand entspreche ganz den Vorstellungen der CDU. Die Unterschiede seien besonders bei Themen wie Wohnen, Verkehr und Haushalt deutlich. Die Wahlentscheidung müsse nun jedes CDU-Mitglied für sich treffen.

Das Rathaus Tübingen wird der Arbeitsplatz des nächsten Oberbürgermeisters. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod)
Wer ist am besten dazu geeignet, den OB-Posten im Tübinger Rathaus zu besetzen? Der CDU-Stadtverband will dazu kein klares Statement abgeben. picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod

Jedes CDU-Mitglied in Tübingen muss selbst entscheiden

Der Stadtverband der Partei verweist aber auch darauf, dass alle drei aussichtsreichen Kandidaten durchaus geeignet seien für das Amt des Oberbürgermeisters, also Amtsinhaber Boris Palmer, der als unabhängiger Kandidat antritt, genauso wie Ulrike Baumgärtner von den Grünen und Sofie Geisel für SPD und FDP. Alle CDU-Mitglieder und Bürger in der Unistadt seien nun aufgefordert, sich zu informieren und zur Wahl zu gehen.

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SWR