Nach Untersuchungen der Polizei

Kein autonomes Fahren bei Unfall in Römerstein auf der Schwäbischen Alb

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Der Testwagen kann bei dem Verkehrsunfall im Kreis Reutlingen mit einem Toten und neun Verletzten nicht autonom gefahren sein. Das haben Untersuchungen an dem E-Fahrzeug ergeben.

An der Begutachtung seien drei Sachverständige, Spezialisten der Verkehrspolizei Tübingen und des Landeskriminalamtes sowie Ingenieure des Herstellers beteiligt gewesen. Für die Ermittlungen waren Daten des Computers des Testfahrzeugs ausgelesen worden, so ein Sprecher der Reutlinger Polizei. Nun müssten die Daten noch ausgewertet werden. BMW zeige sich diesbezüglich sehr kooperativ.

Ergebnisse erwartet die Polizei erst in einigen Wochen

Wie genau der Unfall passiert ist, ist laut Ermittler noch unklar. Ergebnisse erwartet die Polizei erst in einigen Wochen. Das Testauto war am Montag auf der B28 bei Römerstein im Kreis Reutlingen verunglückt. Neben dem 43 Jahre alten Fahrer waren noch vier weitere Menschen im Auto, darunter ein Kleinkind. In einer Kurve kam der Wagen auf die Gegenspur und streifte ein Auto. Dieser Wagen prallte dann frontal gegen einen dritten Pkw, der in Brand geriet. Der Testwagen stieß noch mit einem weiteren Auto zusammen, dessen 33-jähriger Fahrer kam dabei ums Leben. Außerdem wurden neun Personen schwer verletzt.

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AUTOR/IN
SWR