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Der Tübinger Infektiologe Professor Peter Kremsner hält es unter Umständen für möglich, die zweite Coronaimpfung zu verschieben. Dem SWR sagte Kremsner, die notwendige Auffrischungsimpfung könne zum Beispiel sechs Monate später als geplant stattfinden, wenn sich zeige, dass der Effekt der ersten Impfung mit der Zeit nicht schnell abnehme. Das wisse man aber noch nicht. Bislang ist geplant, die Auffrischungsdosis zwei bis vier Wochen nach der Erstimpfung zu spritzen. Die Diskussion wurde in Großbritannien ausgelöst. Durch eine Verschiebung der Zweitimpfung könnten mehr Menschen schnell eine Erstimpfungen bekommen.

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