Nach der teils katastrophalen Ernte im vergangenen Jahr lief die diesjährige Honigernte meist zufriedenstellend (Foto: picture alliance/dpa | Bodo Schackow)

Nach teils katastrophaler Honigausbeute im vergangenen Jahr

Honigernte 2022 läuft an Donau und Neckar zufriedenstellend

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Bei den Imkern an Neckar und Donau geht es wieder aufwärts. Nachdem 2021 die Honigernte teils komplett ausfiel und viele Völker eingingen, lief die Ernte jetzt zufriedenstellend.

Rund 20 Kilo Honig haben die Völker im Schnitt gebracht, berichtet Manuel Heid, der Vorsitzende des Bezirksimkervereins Sigmaringen. Vor allem bei der Rapsblüte habe es hohe Erträge gegeben. Jetzt könne man die Kunden wieder bedienen.

2021 katastrophales Honig-Jahr

Der Bezirksimkerverein Sigmaringen hatte über den Winter rund drei Viertel aller Bienen verloren. Grund war, dass die Völker 2021 wegen des nass-kalten Wetters kaum Honig einlagern konnten. Dann sei noch die Varroamilbe dazugekommen, so Manuel Heid. Auch er selbst hatte große Verluste. Inzwischen habe er seine Völker wieder stark vermehrt und sei wieder auf einem guten Weg. Auch der Bezirksimkerverein Tübingen ist zufrieden. Nach Angaben des Vorsitzenden ernteten die Imker auch hier im Schnitt 20 Kilo Honig pro Volk.

Geringe Honigausbeute im Nordschwarzwald

Weniger gut lief es im Nordschwarzwald, erzählt Barbara Fischer, die Vorsitzende des Bezirksimkervereins Freudenstadt. Zwar gab es pro Volk immerhin wieder bis zu 15 Kilo Honig, das sei aber weit entfernt von den bis zu 60 Kilo, die in guten Jahren möglich sind. 2021 gab es im Nordschwarzwald wegen des schlechten Wetters zum Teil gar keinen Honig. Die Völker seien klein und geschwächt aus dem Winter gekommen, so Fischer.

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SWR