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Ab April hat das Freilichtmuseum Heuneburg im Kreis Sigmaringen einen neuen Träger. Das Land übernimmt. Wann die Saison beginnt, ist allerdings noch fraglich.

Die Gesellschaft für Archäologie beendet am 31. März ihre sechsjährige Trägerschaft des Freilichtmuseums Heuneburg. Besuchern wird dort in Nachbauten das Leben der Kelten vermittelt. Vor 2.600 Jahren war auf dem Sporn über der Donau ein mächtiger Fürstensitz.

Über 20.000 Besucher pro Jahr

Seit 2014 haben rund 140.000 Besucher die Heuneburg besucht, heißt es in einer Mitteilung. Eine erstaunliche Bilanz, bedenkt man, dass der Verein mit wenigen Mitteln des Landes und Förderern aus der Region das Freilichtmuseum vor der Schließung bewahrte. 2013 war die Gemeinde Herbertingen aus finanziellen Gründen ausgestiegen. Mit Sonderausstellungen, zum Beispiel den Goldfunden aus dem Grab einer Keltenfürstin, Events und Angeboten für Gruppen und Familien wurde den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Schätze der Kelten  werden ausgestellt. (Foto: SWR, Markus Beschorner)
Schätze werden ausgestellt. Markus Beschorner

Saisonstart wegen Corona fraglich

Ab dem 1. April übernimmt die Landesgesellschaft Schlösser und Gärten das keltische Freilichtmuseum an der Donau. Wann es wieder öffnet, ist wegen der Corona-Pandemie noch unklar.

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