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Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Helmut Haussmann (FDP) ist Spezialist für Wirtschaftsbeziehungen mit China an der Universität Tübingen. Er glaubt, dass mittelständische und große Unternehmen von dem Freihandelsabkommen, das China abgeschlossen hat, profitieren.

China hat am Wochenende ein Freihandelsabkommen mit 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum besiegelt. Diese Länder stehen für ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung. Viele hiesige Unternehmen sind verunsichert, was das nun für sie bedeutet.

Größere Mittelständler können profitieren

Der ehemaliger Bundesminister ist Mitglied des Außenwirtschaftsbeirats der Bundesregierung. Haussmann glaubt, dass mittelständische und große Unternehmen von dem Abkommen profitieren. Er nannte zum Beispiel die Firma Erbe in Tübingen, Groz Beckert in Balingen und Elring Klinger in Dettingen a.d. Erms.

Ausgliedern in kostengünstigere Länder

Die produzieren bereits in China und können nun in kostengünstigere Länder wie Vietnam ausgliedern, so Haussmann. Das sei bislang nicht möglich gewesen, denn Vietnam habe nicht in einer offenen Handelsbeziehung zu China gestanden, sagte Haussmann dem SWR.

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