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Trotz Witterung und Verbotsschilder haben zwei junge Männer am Sonntag eine gewagte Fahrt zur Burgruine Hohenurach unternommen. Die Tour endete damit, dass der kleine Geländewagen im Graben landete und aufwändig geborgen werden musste.

Die 19 und 20 Jahre alten Männer aus der Nähe von Esslingen wollten mit einem Allrad-Geländewagen, von der Bahnhaltestelle Bad Urach-Ermstalklinik kommend, hoch zur Burgruine fahren. Dafür nahmen sie die verschneiten Waldwege, die für den Normalverkehr verboten sind. Die Hinweisschilder hätten sie wegen des vielen Schnees nicht gesehen, sagte einer der beiden Fahrer dem SWR. In der Steigung zur Burg ging dann nichts mehr. Zum Glück sei den beiden nichts passiert, sagte der Bad Uracher Feuerwehrkommandant Wolfgang Dörner. Die Bergung sei enorm aufwändig gewesen.

Bergwacht half im unwegsamen Gelände

Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen an. Weil die im unwegsamen Gelände nicht weiterkam, wurde auch noch die Bergwacht mit Raupenfahrzeug und sechs Wagen gerufen. Auch ein großer Schlepper vom Forst war im Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die Einsatzkräfte mit heißen Getränken. Das Auto konnte schließlich mit schwerem Gerät und Seilzügen wieder auf den Weg geschleppt werden.

"Das war eine ernste Geschichte. Es hätte passieren können, dass das Fahrzeug weiter abrutscht."

Wolfgang Dörner, Feuerwehr Bad Urach

Beim Rückweg ist der Geländewagen dann nochmal ins Rutschen gekommen und auf einen Schlepper geprallt. Der Einsatz ging bis spät in die Nacht. Das wird teuer für die jungen Männer. Sie müssen mit einer Zahlung von mehreren tausend Euro rechnen.

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