Auf dem Genusswanderweg rund um die Bärenhöhle bei Sonnenbühl kann man die Natur mit allen Sinnen genießen. Wald, Ausblicke in die Landschaft, Hobbyimker, Honig, Landwirtschaftliche Schaufelder mit Anbau von Alb-Linsen und Safran sind zu sehen und zu erleben. Himmelsliege mit schöner Aussicht über die Schwäbische Alb. (Foto: SWR, Luisa Klink)

Wanderweg für alle Sinne

Alblinsen, Albsafran, Albhonig - Genussweg auf der Schwäbischen Alb

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Luisa Sophie Klink

In Sonnenbühl (Kreis Reutlingen) ist ein Wanderweg auf Zeit eingeweiht worden. Bis zum 30. Oktober gibt es neben unberührter Natur auch allerlei Köstlichkeiten zu entdecken.

Der Themenwanderweg ist ein Kooperationsprojekt der Gemeinde Sonnenbühl und des Tourismusvereins Sonnenbühl. Die unterschiedlichen Stationen des Wegs sind entsprechend der Jahreszeit ausgewählt worden. Es gibt eine Himmelsliege, von der man die Aussicht auf die Alb genießen kann. Außerdem kann man sich beispielsweise ein Safran- und Linsenfeld oder einen "Wunschbaum" anschauen.

Albsafran und Alblinsen gedeihen

Auch wenn man Safran eher im Orient verortet, gedeiht er auf der Schwäbischen Alb prächtig. Laut Safranbauer Frank Bahnmüller kann das Gewürz zur Verfeinerung jeglicher Speise verwendet werden und ist von gleicher Qualität wie Safran aus dem Supermarkt. Doch obwohl Safran zu den teuersten Gewürzen der Welt zähle, sei es schwer, damit reich zu werden.

"Für ein Kilo Safran braucht man ungefähr 200.000 Blüten - da kann man ausrechnen, welche Handarbeit dahinter steckt."

Auf dem Genusswanderweg rund um die Bärenhöhle bei Sonnenbühl kann man die Natur mit allen Sinnen genießen. Wald, Ausblicke in die Landschaft, Hobbyimker, Honig, Landwirtschaftliche Schaufelder mit Anbau von Alb-Linsen und Safran sind zu sehen und zu erleben. Safranbauer Frank Bahnmüller. (Foto: SWR, Luisa Klink)
Noch ist das Safranfeld eine trockene, karge Ackerfläche, doch im Oktober blühen die Pflanzen dann in prächtigem Lila. Luisa Klink

Die Alblinsen wachsen gleich auf dem Feld daneben.Die kargen Böden der Schwäbischen Alb sind ideal für den Anbau.

Bienen, Waldbaden und Wunschbaum

Auch Honig kommt von der Schwäbischen Alb - genauer gesagt "Mischhonig", wegen des vielfältigen Nektarangebots im Biosphärengebiet. An der Station "Bienenglück" auf dem Wanderweg sind sechs Bienenstöcke aufgestellt, in denen bis zu 60.000 Bienen Honig produzieren. Nähern sollte man sich ihnen aber besser nicht, denn ein Stich kann besonders für Allergiker ziemlich gefährlich werden.

Auf dem Genusswanderweg rund um die Bärenhöhle bei Sonnenbühl kann man die Natur mit allen Sinnen genießen. Wald, Ausblicke in die Landschaft, Hobbyimker, Honig, Landwirtschaftliche Schaufelder mit Anbau von Alb-Linsen und Safran sind zu sehen und zu erleben. Hobbyimker Oliver Bez. (Foto: SWR, Luisa Klink)
Um die Bienen kümmert sich der Erpfinger Hobbyimker Oliver Bez. Schon seit seiner Kindheit begeistert er sich für die Tiere. Luisa Klink

Weitere Highlights auf der Strecke sind ein Besuch in der Bärenhöhle, frische Getränke an der Erpfquelle und eine Waldbade-Station. Hier hat sich der Tourismusverein Sonnenbühl etwas ganz Besonderes ausgedacht: Naturliebhaber sollen ein Blatt aufheben, ans Herz halten, sich etwas wünschen und das "Wunschblatt" mit bereitgestellten Bastbändchen an einen Baum hängen.

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