Tübingen

Obdachloser zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt

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Das Landgericht Tübingen hat einen Mann wegen gefährlicher Körperverletzung zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die Richter sahen es als erweisen an, dass der 37-Jährige im Obdachlosenheim in Tübingen zwei seiner Mitbewohner verletzt hat, einen davon lebensgefährlich.  Er habe den Mann im Frühjahr vergangenen Jahres so geschlagen, dass er mit schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus kam. Belege dafür seien zum Beispiel ein blutverschmierter Besenstiel als Tatwaffe oder DNA-Spuren, außerdem die Aussagen der Ärzte über die Verletzungen. Der Angeklagte hat die Tat bis zum Schluss bestritten, ebenso den Angriff auf einen weiteren Mitbewohner.

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