Aktivistinnen und Aktivisten beim Klimastreik von Fridays for Future in Tübingen. (Foto: SWR, Peter Binder)

Ukraine-Krieg Thema beim zehnten globalen Klimastreik

Klimastreik von Fridays for Future in Tübingen und Reutlingen

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In Reutlingen und Tübingen sind am Freitagnachmittag beim Klimastreik von Fridays for Future über 2.500 Menschen auf die Straße gegangen. Thema war auch der Krieg in der Ukraine.

Bereits um 11 Uhr startete vor dem Hauptbahnhof in Reutlingen der Demozug, zu dem die Bewegung Fridays for Future aufgerufen hatte. Die Demonstrierenden zogen im Anschluss für eine Kundgebung auf den Reutlinger Marktplatz. Nach ersten Schätzungen der Polizei nahmen an der Demo und der Kundgebung knapp 500 Menschen teil.

Klimastreik für Umweltschutz und Frieden

In Tübingen startete die Klimastreik-Demo um die Mittagszeit gegen 13 Uhr. Los ging es in der Uhlandstraße, in der viele Schulen liegen. Danach zogen nach SWR-Schätzungen über 2.000 Demonstrierende, vorwiegend junge Teilnehmende, mit Plakaten und Megaphonen lautstark durch die Tübinger Innenstadt. Bei der Demo stand neben der Sorge um das weltweite Klima auch die Sorge um die Menschen in der Ukraine im Mittelpunkt. Die Abschlusskundgebung fand auf der Neckarinsel statt.

Beim Globalen Klimastreik von Fridays for Future am 25.03.2022 demonstrieren Menschen auf den Straßen von Tübingen. (Foto: SWR, Jörg Heinkel)
Zeitweise war am Freitagnachmittag für Autos und Busse kein Durchkommen mehr auf der Tübinger Neckarbrücke. Jörg Heinkel

Großes Bündnis beim Klimastreik in Tübingen

Zu der Demo in Tübingen hatte ein breites Bündnis aufgerufen. Neben Fridays for Future unterstützten unter anderem auch Scientists for Future, der Jugendgemeinderat und der Studierendenrat sowie auch die Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Forderungen nach einem Stopp von Kohle, Öl und Gas und einem Stopp des Krieges in der Ukraine. Profite dürften nicht länger über die Bedürfnisse von Menschen gestellt werden, so die Organisatoren. Deshalb das Motto beim diesmaligen globalen Klimastreik: "PeopleNotProfit". In Baden-Württemberg waren in rund 50 Städten Proteste angekündigt worden.

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