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Ein Jahr ist es jetzt her, dass der erste Covid-19-Patient in die Uniklinik Tübingen eingeliefert wurde. Eine Fotoausstellung mit Aufnahmen von Tobias Wuntke dokumentiert die schwierigen Zeiten auf der dortigen Intensivstation.

Erschöpfte Pfleger mit Schürfwunden im Gesicht von den FFP3-Masken, bleiche Patienten mit Druckstellen an den Wangen von langer Bauchlage. Der Kampf gegen das Virus hat Spuren hinterlassen - nicht nur in den Gesichtern der Betroffenen.

COVID-Intensivstation des Tübinger Universitätsklinikums (Foto: Tobias Wuntke)
Covid-19 Bereich Tobias Wuntke Bild in Detailansicht öffnen
Im ersten Jahr wurden 170 Patienten auf der Intensivstation behandelt. Tobias Wuntke Bild in Detailansicht öffnen
Helfende Hände. Tobias Wuntke Bild in Detailansicht öffnen
Die neuen Superhelden. Tobias Wuntke Bild in Detailansicht öffnen
Die Pfleger sind rund um die Uhr im Einsatz. Tobias Wuntke Bild in Detailansicht öffnen
Die Nase ist vom Tragen der Atemschutzmasken wundgescheuert. Tobias Wuntke Bild in Detailansicht öffnen
Abdrücke und Wunden im Gesicht vom Tragen der Schutzausrüstung. Tobias Wuntke Bild in Detailansicht öffnen
In den ersten 12 Monaten waren auch Todesfälle zu beklagen. Tobias Wuntke Bild in Detailansicht öffnen

Seltener Einblick in verborgene Welt

Fotograf Tobias Wuntke sagte dem SWR, was er dort gesehen habe, lasse einen nicht so schnell los. Insgesamt 170 Patienten lagen seit Ausbruch der Pandemie auf der Intensivstation der Uniklinik, zum Teil wochenlang. Die Ausstellung erlaubt einen seltenen Einblick in eine Welt, die sonst verborgen bleibt.

Die Fotos wollen nicht nur die medizinische Betreuung zeigen, sondern auch die menschliche Nähe der Pflegekräfte, so die Tübinger Uniklinik, die die Bilder in den nächsten Tagen auf ihre Homepage stellt.

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