Kreisfeuerwehrverband Calw unterstützt Hochwassereinsatz in Rheinland.Pfalz (Foto: Kreisfeuerwehrverband Calw)

Hilfe für Rheinland-Pfalz

Feuerwehrleute aus dem Kreis Calw beenden Einsatz im Hochwasser-Gebiet

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Ein Katastrophenschutzzug der Feuerwehren aus dem Kreis Calw war in Rheinland-Pfalz, um beim Hochwasser-Einsatz zu helfen. Die Feuerwehrleute kamen am Sonntag zurück.

Punpen für Rheinland-Pfalz (Foto: Kreisfeuerwehrverband Calw)
Feuerwehrleute aus dem Kreis Calw laden Pumpen und Benzinkanister Kreisfeuerwehrverband Calw

Am Sonntagnachmittag waren sie wieder da: die Feuerwehrleute des Katastrophenschutzzugs "Hochwasser" des Calwer Feuerwehrverbandes. Sie waren in der Nacht zum Freitag nach Rheinland-Pfalz aufgebrochen, um in der Gemeinde Kordel, 15 Kilometer nördlich von Trier, zu helfen. Insgesamt waren 20 Feuerwehrleute aus Calw, Bad Liebenzell und Gechingen bei dem Hilfseinsatz dabei.

"Einige der Bewohner waren sichtlich aufgelöst, weil sie tatsächlich vor dem Nichts standen. Sie hatten noch nicht einmal etwas zum Anziehen."

Entlastung für Kollegen in Rheinland-Pfalz

Die Feuerwehrleute hatten für ihren Einsatz Spezialfahrzeuge aufgerüstet und beladen. Unter anderem hatten sie Anhänger mit Booten und Notstromaggregaten dabei. Außerdem Lichtmasten, große Pumpen, Schläuche, Benzinkanister und Sandsäcke.

Feuerwehrleute laden Ausrüstung für Rheinland-Pfalz (Foto: Kreisfeuerwehrverband Calw)
Feuwehrleute laden Ausrüstung Kreisfeuerwehrverband Calw

Keller auspumpen und Straßen freiräumen

Ihren ersten Einsatz hatten die Feuerwehrleute aus dem Kreis Calw am frühen Freitagmorgen in der Gemeinde Kordel in der Nähe von Trier. Dort ist die Kyll über die Ufer getreten, der Ort wurde evakuiert. Viele Keller waren vollgelaufen. Sie mussten ebenso wie Senken ausgepumpt werden. Außerdem räumten die Feuerwehrleute aus dem Nordschwarzwald Straßen frei.

Viele Rettungskräfte aus der Region helfen

Auch aus Freudenstadt ist ein Hochwasserschutzzug in der Region Trier im Einsatz. Das Innenministerium hat außerdem Feuerwehrleute aus dem Zollernalbkreis und Tübingen nach Rheinland-Pfalz beordert. Im Einsatz gegen das Hochwasser sind auch Kräfte des THW aus Tübingen und vom Roten Kreuz aus Reutlingen, Freudenstadt und Rottweil. Sie alle sollen ihre Kollegen in Rheinland-Pfalz entlasten. Die waren zum Teil über 24 Stunden im Einsatz und benötigen dringend Erholung.

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