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In Rottenburg hätten die Narren am Aschermittwoch eigentlich die Fasnet beendet, mit der großen Geldbeutelwäsche im Marktbrunnen. Aber in der Corona-Pandemie ist alles anders.

Denn wie alle Veranstaltungen war auch die Geldbeutelwäsche abgesagt. Dort beklagen die Rottenburger Narren das Ende der Fasnet und schauen in ihre leeren Geldbeutel.

Fastnacht symbolisch abgeschlossen

Anschließend geht man noch in die Zunftstube um einen zu heben. Doch diesmal war Clemens Fuchs von der Narrenzunft in Frack und Zylinder alleine dort, um die Fasnet symbolisch abzuschließen. Er ist im Beirat für Archiv und Brauchtum zuständig und weiß viel über die ausgestellten Häser und Masken. Im Zentrum steht die Gräfin Mechthild, die im 15. Jahrhundert in Rottenburg als Witwe lebte und Hof hielt. Fotos von früheren Veranstaltungen lassen die Geschichte der Fasnet lebendig werden.

Traurige Fasnet

Fuchs hat auch die 1991 wegen des Golfkriegs abgesagte Fastnacht miterlebt. Damals konnte man wenigstens zusammen feiern, auch wenn man nicht auf die Straße durfte. Solch eine traurige Angelegenheit wie 2021 habe es noch nie gegeben. Immerhin hätten viele Narren einiges im Internet wett gemacht.

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