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Ernst Mantel und Heiner Reiff sind Stammgäste im Tübinger Café Hanseatica. Gerade können sie dort keine Sketche produzieren. Aber das geht ja auch virtuell, aus dem VirtualHANSE.

Das Hanse ist eine Tübinger Institution. Das gemütliche Stehcafé im Herzen der Altstadt feierte im vergangenen Herbst seinen 60. Geburtstag. Ein Kultcafé mit viel Charme: Stehtische aus Resopal mit dem original Marmormuster der 60-er Jahre stehen genauso dafür wie die Riesenpalette unterschiedlicher Kaffeesorten, Croissants, Müsli mit frischem Obst oder Chai Latte. Klar: Auch das Hanse ist geschlossen in diesen Wochen. "Ernst und Heinrich" leiden darunter, da hilft auch kein Skype:

Fenster zur Welt - auch für Ernst und Heinrich

Die begehrtesten Plätze im Hanse sind die mit Blick aus den großen Schaufenstern hinaus auf die Hafengasse, wo in normalen Zeiten das Leben pulsiert. In der SWR4 Sketch-Reihe "Ernst und Heinrich im Hanse" haben die beiden schwäbischen Mundartkünstler und Comedians genau diesen Platz eingenommen. Hier sinnieren sie über Gott und die Welt, also die großen Fragen der Menschheit. Das geht momentan nur virtuell. Ein Thema treibt sie besonders um: Was können wir von Corona lernen?

Kaffeetreff zu Corona-Zeiten

Bis auf ganz wenige Stunden, in denen Kunden momentan einzeln eintreten und sich gemahlenen Espresso oder ihre Lieblingsteesorte kaufen können, heißt es: Warten. "Ernst und Heinrich" vermissen ihren Hanse-Kaffee-Tratsch, haben aber überlegt, wie sie trotzdem zusammenkommen.

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