STAND

Forschungsinstitute rund um den Globus suchen mit Hochdruck nach einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus aus China - auch die Curevac AG aus Tübingen. Sie bekommt dafür viel Geld.

Video herunterladen (5,9 MB | MP4)

Bis zu 8,3 Millionen Dollar bekommt Curevac von der internationalen Impfstoffinitiative CEPI, an der auch das Bundesforschungsministerium beteiligt ist. Das hat ein Pressesprecher dem SWR bestätigt. Das Tübinger Biotechnologieunternehmen arbeitet an einer Methode, die deutlich schneller zu wirksamen Impfstoffen führen kann als bisherige Verfahren. Allerdings ist bislang noch kein Curevac-Medikament mit dem schnellen Wirkmechanismus fertig entwickelt und zugelassen. Die Zeit drängt, da ist sich Curevac-Vorstand Franz-Werner Haas sicher.

An dem Tübinger Biotechnologieunternehmen ist die Bill-Gates-Stiftung mit vier Prozent beteiligt. Es beschäftigt 460 Mitarbeiter, die meisten davon in Tübingen.

Start-up arbeitet mit Charité zusammen

Auch das junge Start-up Atriva Therapeutics aus Tübingen forscht an einem Mittel, das helfen könnte, wenn man sich mit dem neuen Coronavirus bereits angesteckt hat. Es würde die Vermehrung der Viren im Körper blockieren. Das Tübinger Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben mit der Berliner Charité zusammen.

Mehr zum Thema

Vorsichtsmaßnahmen gegen neues Coronavirus Deutsche aus Wuhan kommen in RP in Quarantäne

Deutsche Rückkehrer aus dem vom Coronavirus schwer betroffenen Gebiet um Wuhan sind auf dem Heimflug. Die Ankunft in Frankfurt verzögert sich, da Moskau eine Zwischenlandung verweigerte.  mehr...

STAND
AUTOR/IN