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Auf dem ehemaligen Kasernengelände in Meßstetten (Zollernalbkreis) entsteht ein Bürohaus für die Verwaltung des Zollernalbkreises. Dafür wird ein altes Gebäude umgebaut. Das Land unterstützt den Umbau mit bis zu 500.000 Euro.

Die Förderung des Landes fließt über das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum. Landrat Günther-Martin Pauli (CDU) und Meßstettens Bürgermeister Frank Schroft (CDU) sehen die Zuwendung des Landes als positives Signal für die weitere Entwicklung des Kasernengeländes. Geplant ist ein interkommunaler Gewerbe- und Industriepark. Unter anderem war die Kaserne auch als Standort für eine neue Polizeischule im Gespräch gewesen. Daraus wurde aber nichts.

Rund 40 Büros für Kreisverwaltung

Bis Ende 2021 sollen in der ehemaligen Standortverwaltung der Kaserne rund 40 Büros für die Kreisverwaltung entstehen. Einziehen wird unter anderem die Forstverwaltung. Auch ein neues Kreisarchiv ist geplant. Bevor der Kreis Bauaufträge vergeben kann muss er das Gebäude von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben kaufen. Das Gesamtprojekt soll rund 3,5 Millionen Euro kosten. Von Oktober 2014 bis September 2017 wurde die Zollernalb-Kaserne als Unterkunft für Asylbewerber genutzt.

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