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Der Ammerbucher Teilort Breitenholz kann zum Bioenergiedorf ausgebaut werden. Nach Angaben der Initiatoren wird Breitenholz das erste Bioenergiedorf im Kreis Tübingen

Der Plan ist ehrgeizig. 90 Häuser in Breitenholz werden ab Sommer kommenden Jahres mit Fernwärme geheizt, sagte Arvid Goletz von der Tübinger Bürgerenergiegenossenschaft dem SWR. Dazu müssen vier Kilometer Rohrleitungen verlegt werden. Die Wärme sollen Sonnenkollektoren und ein Heizwerk liefern, das mit Holzhackschnitzeln aus der Region befeuert wird. Beides wird am Ortsrand gebaut.

Der Ammerbucher Teilort Breitenholz kann zum Bioenergiedorf ausgebaut werden.  (Foto: dpa Bildfunk, Rolf Haid)
Sonnenkollektoren sollen Energie für Breitenholz liefern (Archivbild) Rolf Haid

Insgesamt könne man jährlich zwei Millionen Kilowattstunden Wärme liefern, so Goletz, das entspreche der Energie von 200.000 Litern Heizöl. Jetzt beginne die Detailplanung. Ab Jahresende werde gebaut.

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