Tübingen

"Bioscan"-Fall kommt vor Landgericht

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Das Amtsgericht Reutlingen hat drei Mitarbeitende eines Pliezhausener Unternehmens wegen Betrugs und falscher gesundheitlicher Werbeversprechen verurteilt. Sie hatten Körpermessgeräte verkauft, die angeblich etwa Blut- und Nährstoffwerte im Körper messen können ohne Labor. Experten erklärten die "Bioscan"-Geräte vor Gericht für nutzlos. In der Stellungnahme eines Verteidigers heißt es, dass das Urteil des Amtsgerichts noch nicht rechtskräftig sei. Das Landgericht Tübingen werde das Urteil in einem Berufungsverfahren überprüfen. Trotz des Urteils gebe es kein Verbot für Heilpraktiker oder Kliniken die Geräte aus Pliezhausen weiterzuverwenden, so der Anwalt.

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