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Die Berufsgenossenschaftliche Klinik (BG) in Tübingen rüstet sich für die Zukunft. Für 90 Millionen Euro soll sie umgebaut werden. Laut Plan beginnen die Arbeit Ende des Jahres.

Als erstes wird ein seit über zehn Jahren leerstehendes Gebäude für Therapieeinrichtungen umgebaut, sagte BG Geschäftsführer Marcus Herbst dem SWR. Die Kosten: 25 Millionen Euro. Demnächst werden die Gelder für den ersten Bauabschnitt freigegeben, so Herbst.

Neue Notfallambulanz

Wenn die Therapeuten Anfang 2022 aus ihren alten Räumen ausgezogen sind, entsteht dort eine neue Notfallambulanz. Sie wird durch einen Anbau erweitert. Dort werden dann auch die Querschnittsgelähmten versorgt. Die Behandlungsräume sind dann nicht mehr auf mehrere Standorte in der Tübinger BG Klinik verteilt, sondern alle in dem neuen Anbau.

Dauer

Schnelle und gute Versorgung

Geschäftsführer Herbst geht davon aus, dass die Bauarbeiten bis Ende 2025 abgeschlossen sind und die BG für die künftigen Herausforderungen gerüstet ist. Maßgeblich an den Umbauplänen beteiligt ist der kommisarische ärtzliche Direktor Andreas Badke. Der Spezialist für Querschnittslähmungen arbeitet seit 1993 in der Tübinger BG. Ihm sei wichtig, dass die Patienten schnell und gut versorgt werden, sagte er dem SWR.

Promis in der Unfallklinik

In der Berufsgenossenschaftlichen Klinik werden jährlich mehrere zehntausend Patienten mit schwersten Unfallverletzungen und Berufsunfallopfer behandelt, sowie fit für den Wiedereinstieg in den Beruf gemacht. Auch Prominente lassen sich gerne in der BG in Tübingen behandeln. So wurden zum Beispiel die Fußballprofis Manuel Neuer und Bastian Schweinsteiger dort operiert.

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