Lärmverstöße, Autorennen, Corona-Regeln missachtet

Illegale Treffen hunderter Autofans in Reutlingen und in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

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Die Polizei hat in Reutlingen und der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg am Wochenende mehrere illegale Treffen von Autofans aufgelöst. Es sei dabei erneut zu Verstößen gegen die Corona-Auflagen gekommen.

Laut Polizei versammelten sich in der Nacht auf Sonntag auf verschiedenen Plätzen in der Stadt Reutlingen und an Tankstellen insgesamt mehrere hundert Menschen. Die überwiegend jungen Leute seien aus verschiedenen Landkreisen mit ihren Autos angereist.

Autoposer (Foto: dpa Bildfunk, Uwe Anspach)
Polizei löste mehrere illegale Treffen von Autofans in Reutlingen, Villingen-Schwenningen, Bad Dürrheim, Trossingen und in Rottweil auf. (Symbolbild) Uwe Anspach

Illegales Autorennen in Reutlingen

Unter den Teilnehmern stellte die Polizei auch Personen aus der sogenannten Poserszene fest. Mit entsprechendem Lärm und hohen Geschwindigkeiten seien sie durch die Stadt gefahren und zumindest in einem Fall soll es auch ein unerlaubtes Autorennen gegeben haben. Mit Unterstützung benachbarter Polizeireviere, der Verkehrspolizei und der Polizeihundeführerstaffel lösten die Beamten die Ansammlungen nach und nach auf.

Bis zu 250 Autos auf einem Parkplatz

Auch in Villingen-Schwenningen, Bad Dürrheim, Trossingen und in Rottweil haben sich laut Polizei am Wochenende Menschen aus der Auto- und Partyszene getroffen. Dabei sei es erneut zu zahlreichen Corona- und Verkehrsverstößen gekommen. Die Polizei zählte zum Teil bis zu 250 Autos und über 300 Menschen. In Rottweil seien viele Menschen auf einem Einkaufsparkplatz zusammen gekommen. Als die Beamten eintrafen, versuchten die Teilnehmer so schnell wie möglich zu verschwinden, heißt es.

Keine Masken, kein Abstand, getunte Autos

Bei den Treffen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg wurde gegen die Kontaktbeschränkungen verstoßen, Abstandsregeln nicht eingehalten und Masken nicht getragen, so die Polizei. Die Beamten beanstandeten zudem getunte Fahrzeuge und Lärmverstöße. Zwei Autofahrer besaßen keinen Führerschein. In einem Fall versuchte ein 39-Jähriger zwei Beamten zu schlagen, ansonsten sei es laut Polizei friedlich geblieben.

Ähnliche Treffen hatte es nach Polizeiangaben in den vergangenen Wochen bereits mehrfach gegeben.

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