Baggerbiss Autobahnauffahrt A81 Rottenburg (Foto: SWR, Tobias Rager)

Autobahnanschluss wird erweitert und umgebaut

Neue Auffahrten an der A81 bei Rottenburg - weniger Staus erwartet

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Die Autobahnanschlussstelle an der A81 bei Rottenburg wird in den kommenden eineinhalb Jahren ausgebaut. Man erhofft sich weniger Staus. Am Freitag war offizieller Spatenstich.

Weniger Staus und mehr Sicherheit - das versprach die Direktorin der Autobahngesellschaft Christine Baur-Fewson zum Start der Bauarbeiten. Denn der Rottenburger Autobahnanschluss ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit viel Lkw-Verkehr und vor allem an Stoßzeiten oft überlastet. Bei einer Straßenverkehrszählung im Jahr 2015 wurden rund 56.000 Autos täglich und ein Lkw-Anteil von elf Prozent ausgemacht. Für diese Verkehrsbelastung reicht die Kapazität der bisherigen Anschlussstelle Rottenburg nicht mehr aus.

Die Direktorin der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest Christine Baur-Fewson (Foto: SWR, Tobias Rager)
Die Direktorin der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest Christine Baur-Fewson beim Baubeginn der Auffahrt zur A81 bei Rottenburg. Tobias Rager

Weil es bislang nur zwei Auf- und Abfahrten gibt, kommt es immer wieder zu Staus auf dem Zubringer, der B28 Rottenburg-Horb. Weniger Staus bedeute auch weniger klimaschädliches CO2, betonte Christine Baur-Fewson Baubeginn.

Rückstaus beseitigen

Die Anschlussstelle erhält in Form von zwei weiteren Kleeblatt-Ohren zusätzliche Auf- und Abfahrten, so dass die Knotenpunkte zur B28 ohne Ampeln befahren werden können. Das erhöhe zum einen die Kapazität, zum anderen werde durch den freien Verkehrsfluss ohne Ampeln ein Rückstau verhindert, hieß es in einer Mitteilung. Außerdem bekommt ein Teilstück der B28 eine vierte Fahrspur. Während der Bauarbeiten soll es keine Sperrungen geben. Die Kosten belaufen sich auf gut 17 Millionen Euro.

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