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Am Amtsgericht Tübingen hat am Mittwoch der Prozess gegen einen Mann begonnen, der vor einem Jahr eine Gemeinderatssitzung gestört hatte. Er gilt als Gegner des US-amerikanischen Versandhändlers Amazon. Bei der Gemeinderatssitzung wollten sich junge Leute damit gegen die Ansiedlung von Amazon in Tübingen aussprechen. Der jetzt angeklagte junge Mann las außerdem noch laut eine Stellungnahme vor. OB Boris Palmer ließ die Störer prompt von der Polizei abführen und zeigte sie wegen Hausfriedensbruches an. Das Amtsgericht versuchte zu klären, ob Palmer damit korrekt handelte oder ob er den Gemeinderat hätte miteinbeziehen müssen. Ein Urteil wird Anfang Dezember erwartet.

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