Dotternhausen

Bürger fürchten Luftverschmutzung durch Zementwerk

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Das Aktionsbündnis Zement bekommt nach eigenen Angaben kein Gespräch mit dem Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser. Das Bündnis wollte Fragen zum Schadstoffausstoß im Zementwerk Dotternhausen (Zollernalbkreis) geklärt haben. Im Zementwerk wird zur Energiegewinnung meist Sondermüll wie Altreifen, Klärschlämme oder Lösungsmittel verbrannt. Nach Einschätzung der Bürgerinitiative Zement werde eine veraltete Filteranlage eingesetzt, die die Luft zu schwer belaste. Mit dem Regierungspräsidenten wollte die Initiative klären, warum für Zementfabriken weniger scharfe Bestimmungen gelten als für Anlagen zur Müllverbrennung. Außerdem sollte geklärt werden, ob die Werte in Dotternhausen vom zuständigen Regierungspräsidium geprüft wurden. Darüberhinaus fordert die Initiative, dass die Behörde die geplante Erweiterung des Kalksteinbruchs zurücknimmt.

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AUTOR/IN
SWR