Wissenschaftler im Bad Wildbader Wald Forscher erschrecken Hirsche

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Rund um Bad Wildbad und Kaltenbronn gehen Wissenschaftler in den Wald, um Hirsche zu erschrecken. So wollen sie herausfinden, wo künftig Ruhezonen für Tiere nötig sind.

Sie tun so, als würden sie Pilze sammeln oder wandern. Bisweilen sind sie sogar nachts mit Stirnlampe unterwegs. Sie kommen von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg und wollen wissen, was die Tiere stört. Dazu haben sie rund 30 Hirsche mit Sendern ausgestattet. Diese registrieren, wann die Tiere aufschrecken, davonlaufen oder ruhig weiteräsen.

Ruhebereiche geplant

Die Versuche sind Teil der geplanten Rotwildkonzeption Nordschwarzwald. Die sieht vor, künftig verschiedene Gebiete für Rotwild einzurichten. Darunter sind auch Waldruhebereiche, in denen Hirsche nicht gestört werden dürfen. Um das zu erforschen, wurde das Gebiet zwischen Dobel, Bad Wildbad und dem Murgtal auf rund 14.000 Hektar zur Modellregion erklärt.

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