Polizei- und Feuerwehreinsatz bei Unfall auf vierspuriger Straße mit kleinem schwarzem PKW. Benzin ist ausgelaufen (Foto: Melanie Steitz, Hohenzollerische Zeitung)

Weniger Tote, hoher Sachschaden Verkehrsbilanz der Polizei Reutlingen

Weniger Unfälle, weniger Verkehrstote, aber mehr Verletzte - das ist die Bilanz des Polizeipräsidiums Reutlingen für 2018.

Über 30.000 Unfälle haben die Polizisten im vergangenen Jahr aufgenommen. Das sind drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Schaden, der dabei entstand, ist enorm. Experten der Polizei schätzen ihn auf über 460 Millionen Euro.

Zu schnell unterwegs

Die gute Nachricht: Die Zahl der Verkehrstoten ging in den Kreisen Tübingen und Reutlingen zurück. In Reutlingen starben sechs Personen, darunter vier Motorradfahrer. Im Kreis Tübingen starben drei Menschen. Ursache Nummer eins bei schweren Verkehrsunfällen mit Toten oder Schwerverletzten war erneut zu hohe Geschwindigkeit. Über 1.200 Fahrer mussten ihren Führerschein abgeben, weil sie zu schnell waren.

Ablenkung durchs Handy

Ein weiteres Problem im Straßenverkehr seien abgelenkte Autofahrer, weil sie am Steuer das Handy nutzten. Das werde man verstärkt kontrollieren, so die Polizei.

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