Ein umwaldeter See, am Ufer ein blaues Zelt. (Foto: SWR)

Wasserqualität in Tübingen, an der Nagold und im Bömbachsee Frisches Wasser hat den Seen gut getan

Das Wasser in den Flüssen und Seen der Region hat sich erholt. Nach der langen Hitzewelle wurde örtlich vor dem Baden gewarnt, doch jetzt - nach einigen Gewittern - hat sich die Lage entspannt.

Die letzte mikrobiologische Probe an der Nagoldtalsperre (Kreis Calw) ergab gute Werte, so ein Sprecher der Gemeinde Seewald. Die Gewitter der letzten Tage hätten viel kaltes Wasser in den See gebracht, dadurch sei die Wassertemperatur gesunken. Auch Blaualgen gibt es seither weniger und man könne problemlos baden.

Im Hirschauer Baggersee (Kreis Tübingen) ist die Wasserqualität laut dem Tübinger Landratsamt sehr gut.

Blaualgen-Warnschild am K´furter Baggersee (Foto: SWR, Pia-Maria Pelzer)
Kommen wieder weg: Schilder am Baggersee in Kirchentellinsfurt Pia-Maria Pelzer

Im Baggersee bei Kirchentellinsfurt (Kreis Tübingen) sind die Werte ebenfalls wieder in Ordnung, teilte das Tübinger Landratsamt mit. Die Gemeinde hatte in den letzten Tagen auf Schildern vor dem Baden im See gewarnt. Das sei nicht mehr aktuell und werde nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt entfernt, hieß es am Freitag aus dem Rathaus. Beim Baden sollten die Gäste lediglich vermeiden, durch grüne Schlieren an der Wasseroberfläche zu schwimmen.

Sauerstoff für die Fische

Weil im benachbarten Anglersee in der letzten Woche die Fische gefährdet waren, hat die Feuerwehr mehrmals Sauerstoff ins Wasser gepumpt. Mit Erfolg: Der Sauerstoffgehalt des warmen Wassers wurde erhöht und ein Fischesterben konnte verhindert werden.

Zu wenig Wasser im Bömbachsee

Nicht schwimmen kann man im Bömbachsee bei Altensteig-Spielberg (Kreis Calw). Die Wasserqualität des Bömbachsees ist zwar einwandfrei, wie die SWR-Nachfrage ergab. Allerdings ist dort der Wasserstand sehr niedrig. So niedrig, dass Schwimmen derzeit nicht möglich ist.

STAND